2020-03 TV Apotheker: Sendungen im März 2020
 
Termine und Themen
 

Die tägliche TV-Illustrierte "Studio 2" wird Montag bis Freitag um 17.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt. Die Sendung ist für Menschen, die von ihrem hektischen Leben heimkommen und entspannt in den Abend gleiten wollen. Die Zuseherinnen und Zuseher können es sich gemütlich machen mit den Moderatorenduos Verena Scheitz und Norbert Oberhauser bzw. Birgit Fenderl und Martin Ferdiny..

Das Moderationsteam (c) ORF„Studio 2“ versteht sich als Service für sein Publikum, beleuchtet Hintergründe zu aktuellen Ereignissen und gibt Tipps für ein besseres und schöneres Leben. Auch Gesundheit und Medizin kommen nicht zu kurz – für Menschen, die ihr Leben aktiv und fit gestalten wollen.

Am Mittwoch werden Gesundheitstipps unserer Fernsehapothekerinnen - alternierend Mag.pharm. Sonja Burghard und Mag.pharm. Irina Schwabegger-Wager - präsentiert. Holen Sie sich hier Informationen über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen von Arzneimitteln, wie man Hausmittel und Heilpflanzen richtig anwendet, zur Selbstmedikation und welche Fragen man in der Apotheke stellen kann und soll.
Nähere Informationen sowie Fragen oder Anregungen zu den Sendungen: tv.orf.at/studio2/

"Studio 2" Beiträge abspielen:

Sendungen vom März 2020

Mittwoch, 04.03.2020

Tipps für die Anwendung von Augentropfen und Augengels
Der milde Winter macht Menschen mit empfindlichen Augen viele Probleme wie etwa durch Trockenheit, Frühblüher und Wind. Dabei wird vermehrt zu Augentropfen- oder -gels beziehungsweise -salben gegriffen. Apothekerin Mag. pharm. Sonja Burghard erklärt die jeweiligen Vorund Nachteile, wie die richtige Verwendung erfolgen sollte und man die Wirkung noch steigern kann. Außerdem beschreibt sie, was Kontaktlinsenträger und was Menschen mit trockenen Augen noch beachten sollten.
Mittwoch, 11.03.2020
Corona-Virus: Immunsystem stärken
Zu dem Team der Lebensretter gehören zurzeit auch alle Apothekerinnen und Apotheker, besonders in diesen herausfordernden Zeiten. Medikamente gegen das Corona-Virus gibt es Momentan noch keine, allerdings gibt es Möglichkeiten, das Immunsystem zu stärken. Bei der täglichen Ernährung sollte man auf die ausreichende Zufuhr von Vitaminen achten. Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin C, Vitamin D und auch Zink können das Immunsystem unterstützen. In den Apotheken wird momentan auch häufig nach der richtigen Händedesinfektion gefragt, weiß Apothekerin Mag. pharm. Irina Schwabegger-Wager.

Mittwoch, 19.03.2020Lokalaugenschein in den Apotheken
Momentan glaubt man, dass sich tausende vor den Apotheken reihen - so ist es aber nicht. Es ist alles sehr kontrolliert und die Apothekerinnen und Apotheker in Österreich leisten Enormes. Bei einem Lokalaugenschein zeigt sich, wie die Stimmung rund um die Apotheken ist. Derzeit suchen im Durchschnitt pro Tag 700.000 Menschen die Apotheke auf, normalerweise sind es 400.000. Apothekerin Mag.pharm Sonja Burghard erzählt von ihrem momentanen Arbeitsalltag. Sie betont auch noch einmal, dass es keinen Versorgungsengpass von Medikamenten gibt.
Mittwoch, 19.03.2020
Langsame Entspannung in den Apotheken
Für die Apothekerinnen und Apotheker gibt es momentan viel zu tun, allerdings besinnen sich die Kunden schön langsam wieder, dass man von den Dauermedikamenten auch in Corona-Zeiten nicht mehr benötigt als sonst. Auch in den Apotheken wird der erforderliche Mindestabstand eingehalten, um gegenseitige Ansteckung zu vermeiden. Deshalb wird nur eine bestimmte Anzahl von Kunden hereingebeten, weshalb der Warteraum für die Kunden zurzeit vor der Apotheke ist. Manche Apotheken errichten auch Plexiglasschutzwände, und gearbeitet wird mit Handschuhen und wenn möglich mit Schutzmaske. Der Mythos, man solle kein Ibuprofen mehr einnehmen, hat sich vor allem in den sozialen Medien sehr aufgepeitscht. Es gibt aber derzeit von der Europäischen Arzneimittelbehörde keine medizinische Evidenz dafür, dass sich eine Corona-Erkrankung durch die Einnahme des Medikaments verschlechtern würde, erklärt Apothekerin Mag. pharm. Sonja Burghard.
Mittwoch, 25.03.2020
Wirkstoffe zur Behandlung von Corona-Symptomen
Den Apothekern kommt eine ganz besondere Schlüsselfunktion zu in Zeiten wie diesen. Man hört immer wieder, viele der Corona-Betroffenen erleben einen milden Krankheitsverlauf ähnlich einer Grippe, und müssen sich auch quasi selbst behandeln. Es gibt noch keine spezielle Therapie für eine Erkrankung mit dem Corona-Virus, aber es kommen all die Medikamente zum Einsatz, die von den Erkältungskrankheiten bekannt sind, also Wirkstoffe, die fiebersenkend, entzündungshemmend und auch schmerzstillend wirken. Da stehen eine Vielzahl von Wirkstoffen zur Auswahl. Es gibt ein sehr dichtes Netz an Apotheken in Österreich; eine Nachbarapotheke kann im Notfall die Versorgung der Region einer geschlossenen Apotheke übernehmen. Wenn mehrere Apotheken einmal zusperren müssten, gibt es einen Plan der Österreichischen Apothekerkammer mit Krisenpersonal, das schnell an Ort und Stelle verfügbar sein kann, erklärt Apothekerin Mag. pharm. Irina Schwabegger-Wager.