2019-07 TV Apotheker: Sendungen im Juli 2019
 
Termine und Themen
 

Die tägliche TV-Illustrierte "Studio 2" wird Montag bis Freitag um 17.30 Uhr in ORF 2 ausgestrahlt. Die Sendung ist für Menschen, die von ihrem hektischen Leben heimkommen und entspannt in den Abend gleiten wollen. Die Zuseherinnen und Zuseher können es sich gemütlich machen mit den Moderatorenduos Verena Scheitz und Norbert Oberhauser bzw. Birgit Fenderl und Martin Ferdiny..

Das Moderationsteam (c) ORF„Studio 2“ versteht sich als Service für sein Publikum, beleuchtet Hintergründe zu aktuellen Ereignissen und gibt Tipps für ein besseres und schöneres Leben. Auch Gesundheit und Medizin kommen nicht zu kurz – für Menschen, die ihr Leben aktiv und fit gestalten wollen.

Am Mittwoch werden Gesundheitstipps unserer Fernsehapothekerinnen - alternierend Mag.pharm. Sonja Burghard und Mag.pharm. Irina Schwabegger-Wager - präsentiert. Holen Sie sich hier Informationen über Wirkung und mögliche unerwünschte Wirkungen von Arzneimitteln, wie man Hausmittel und Heilpflanzen richtig anwendet, zur Selbstmedikation und welche Fragen man in der Apotheke stellen kann und soll.
Nähere Informationen sowie Fragen oder Anregungen zu den Sendungen: tv.orf.at/studio2/

"Studio 2" Beiträge abspielen:

Sendungen vom Juli 2019

Mittwoch, 03.07.2019
Unterschiedliche Formen der Medikamenteneinnahme
Auf Hitze und Klimaanlagen reagieren viele mit Kopfweh oder Halsschmerz. Dann nimmt man gerne ein Schmerzmittel, was ohne ein Glas Wasser zur Hand unangenehm werden kann, erklärt Apothekerin Mag. pharm. Irina Schwabegger-Wager. Es gibt auch andere Darreichungsformen, wie etwa Granulate, Kautabletten, Schmelztabletten und Lyophilisate. Der Vorteil dieser Formen ist ein schneller Wirkungseintritt. Medikamente die an der Speiseröhrenwand kleben bleiben, können dort Schäden verursachen. Außerdem sind Tabletten bekömmlicher mit einem Glas Wasser.
Mittwoch, 10.07.2019
Bäume in der Pharmazie
Bei der Hitze der vergangenen Wochen hat man wieder gemerkt, wie angenehm kühl der Schatten von Laubbäumen ist. Aber Bäume können noch viel mehr, denn das Grün der Blätter wirkt beruhigend. Sie geben Stoffe in die Luft ab, die das Immunsystem stärken und auch in der Pharmazie haben Bäume eine große Bedeutung, erklärt Apothekerin Mag. pharm. Sonja Burghard. Von der Linde werden die in den Blütenständen enthaltenen Schleimstoffe genutzt. Mit einem Gehalt von bis zu zehn Prozent profitieren die Schleimhäute von einem einhüllenden Effekt, der etwa bei trockenem Hals von Klimaanlagen oder Erkältungskrankheiten hilft. Die Linde wirkt schweißtreibend, wodurch die Haut gekühlt und die Körpertemperatur gesenkt wird. Die dritte Wirkung ist ein beruhigender Effekt. Auch Eichenrinde, Birkenblätter und Rosskastanien werden medizinisch genutzt.
Mittwoch, 17.07.2019
Apothekentalk: Thymian
Thymian ist nicht nur in der Küche eine wohlschmeckende Zutat, sondern auch eine Arzneipflanze. Apothekerin Mag. pharm. Irina Schwabegger-Wager erklärt die Unterschiede zwischen echtem Thymian, Feldthymian und Zitronenthymian.
Mittwoch, 24.07.2019
Das Schöllkraut
2018 ist eine Frau gestorben, nachdem sie Verdauungstropfen eingenommen hat die Schöllkraut enthielten. Außerdem gibt es mehrere Fälle von Leberschäden, bei denen ein Zusammenhang mit Schöllkraut vermutet wird. Das Schöllkraut gehört zur Familie der Mohngewächse und enthält zellteilungshemmenden und antiviralen Milchsaft. Er hat auch Alkaloide als Inhaltsstoffe, die einerseits krampflösend wirken, andererseits auch den Gallenfluss anregen. Sie werden aufgrund ihrer entzündungshemmenden und schmerzstillenden Wirkung pharmazeutisch genutzt. Nebenwirkungen sind sehr selten, können aber zum Anstieg der Leberenzyme und des Bilirubins führen. Auch eine arzneimittelbedingte Gelbsucht und Leberschäden können in Einzelfällen auftreten, erklärt Apothekerin Mag. pharm. Sonja Burghard.
Mittwoch, 31.07.2019
Nasenbluten
Nasenbluten kommt bei Kindern häufiger vor als bei Erwachsenen. Dabei sollte man zunächst Ruhe bewahren, eine aufrechte Position einnehmen und den Kopf nach vorne neigen, damit das Blut aus der Nase fließen kann. Andernfalls kann es in die Atemwege gelangen, in der Lunge zu Husten oder im Magen zu Übelkeit und Erbrechen führen. Durch Drücken auf die Nasenflügel werden die Gefäße komprimiert und die Blutung meistens gestoppt. Auch kühlen der Nasenwurzel verengt die Gefäße und stillt das Bluten. Neben Nasensprays gibt es in der Apotheke auch zahlreiche Tamponaden, die mit blutstillenden Stoffen imprägniert sind. Blutgerinnungshemmende Medikamente können das Nasenbluten fördern, erklärt Apothekerin Mag. pharm. Sonja Burghard.