Dauergast Hautpilz
 
Der Tipp Ihrer Apothekerin in der Kronen Zeitung vom 8. April 2016
 

Der Tipp Ihrer Apothekerin
Mag.pharm. Eva Baumann
Im Normalfall haben wir auf unserer Haut Pilzsporen, die wir nicht bemerken, die uns auch nicht krank machen. Erst wenn sie ein für sich günstiges Milieu finden – krankes Hautgewebe, gestörter Säureschutzmantel der Haut, feuchtwarme Hautfalten – dann fangen diese Sporen an zu keimen und entwickeln ein Pilzgeflecht. Dieses ist sehr widerstandsfähig und breitet sich rasch aus. Die Therapie sollte also schnell einsetzen und lange genug dauern. Der Hauptgrund einer wiederkehrenden Pilzerkrankung ist mangelnde Hygiene und eine nicht ausreichend lange Therapie. Pilzsporen können auf Handtüchern, Unterwäsche, Socken, etc. überleben, eine Wäsche mit 60 Grad vernichtet sie aber. Für Waschgänge mit geringerer Temperatur gibt es desinfizierende Lösungen als Zusatz. Für eine gute pilztötende Wirkung gibt es Cremes mit Depoteffekt, einmal aufgetragen bleibt der Wirkstoff bis 2 Wochen in der Haut wirksam. Vorbeugend ist eine Pflegecreme mit Teebaumöl zu empfehlen, denn das Öl hat eine bakterien- und pilzhemmende Wirkung.