Schlafstörungen - was tun?
 
Der Tipp Ihrer Apothekerin in der Kronen Zeitung vom 20. Oktober 2017
 

Der Tipp Ihrer Apothekerin
Mag.pharm. Dr. Sabine Peyer
Bei immer wiederkehrenden schlaflosen Nächten sind pflanzliche Präparate sehr hilfreich. Baldrian, Melisse, Hopfen und Passionsblume, entweder Einzeln oder in Kombination eingenommen, können die Schlafbereitschaft und das Einschlafen fördern, als auch häufiges Aufwachen reduzieren. Die pflanzlichen Helfer sind als Tee, Tinkturen oder Dragees erhältlich. Zu empfehlen sind auch Präparate die Melatonin, bzw. dessen Vorstufe 5-Hydroxytryptophan, enthalten. Das Schlafhormon Melatonin wird nur bei Dunkelheit vom Körper selbst gebildet, jedoch mit zunehmendem Alter nicht mehr in ausreichender Menge. Auch ein Magnesium- oder Vitamin-B-Mangel können bei Schlafproblemen eine Rolle spielen. Die Aromatherapie setzt vornehmlich auf die entspannende und beruhigende Wirkung des ätherischen Lavendelöls.